Chrysostomos-Liturgie ... op.31 / Sergej Rachmaninow 

Chrysostomos-Liturgie

 

 

Geistliche Gesänge der Ostkirche

Rund zehn Jahre vor seiner berühmten Vesper vertonte Sergej Rachmaninow zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch die Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomos. Anders als die spätere Vesper war dieses Werk ausdrücklich für den gottesdienstlichen Gebrauch gedacht – in der Hoffnung, als Kirchenmusik anerkannt zu werden. Wie schon Pjotr Iljitsch Tschaikowski vor ihm scheiterte Rachmaninow jedoch mit diesem Anliegen: Seine Vertonung wurde von kirchlicher Seite nicht zur Liturgie zugelassen.

Gerade diese Spannung zwischen liturgischer Herkunft und konzertanter Aufführungspraxis verleiht dem Werk seine besondere Ausstrahlung. Die rein a-cappella gesetzte Komposition entfaltet einen weitgespannten musikalischen Bogen durch die orthodoxe Feier und beeindruckt durch ihre dichte Klanglichkeit, ihre mystische Tiefe und eine stille, eindringliche Andacht.

Die oft achtstimmigen Chorsätze folgen in weiten Teilen den vertrauten Texten der Liturgie – darunter Glaubensbekenntnis, Sanctus, Benedictus und Vaterunser – und verbinden archaische Klangtradition mit Rachmaninows unverwechselbarer Tonsprache. So entsteht eine Musik von grosser innerer Ruhe und spiritueller Intensität, die auch ausserhalb des gottesdienstlichen Rahmens ihre volle Wirkung entfaltet.

Solothurner Vkalisten
Ensemble glarean
Patrick Oetterli, Leitung

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Sa 20.03.27 19 Uhr  Kirche Maria Himmelfahrt,
Oberbuchsiten SO 
So 21.03.27 17 Uhr  Franziskanerkirche,
Solothurn
Fr 26.03.27 17 Uhr Espace La Velle
Le Noirmont JU

Eintritt: 30.- / 20.- / Kinder unter 12 J. gratis

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